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Erkrankungen, die durch die Sonne entstehen können

Sonnenbrand und Sonne

Was ist Sonnenbrand?

Sonnenbrand (Dermatitis solaris) ist eine akute Entzündung der Haut, die durch zu viel Sonne (oder UV-Strahlung aus anderen Quellen) verursacht wird. Ihre Haut kann verbrennen, wenn sie nicht ausreichend z.Bsp. durch Sonnencreme geschützt wird. Ein leichter Sonnenbrand zeigt sich nur als Hautrötung, ein starker Sonnenbrand ruft dagegen Blasenbildung auf der Haut hervor und kann Narben hinterlassen. Ist ein großer Teil Ihrer Haut stark verbrannt, können Beschwerden auftreten wie allgemeines Unwohlsein, Schüttelfrost, Übelkeit, Übergeben, Kopfschmerz und Herzklopfen.

Wie schnell Sie verbrennen hängt davon ab, welcher Hauttyp Sie sind. Besonders anfällig sind Menschen mit heller Haut, rote oder blonde Haare und blaue Augen. Auch die Einnahme von bestimmten Medikamente kann die Sonnenempfindlichkeit erhöhen und sorgt dafür, daß Sie schneller verbrennen.

Ist Sonnenbrand schädlich?

Verbrennen durch die Sonne ist schmerzhaft. Es dauert zwei bis fünf Tage bis sich die Haut erholt hat. Zuviel ist Sonne ist schlecht für Ihre Haut und fördert die Hautalterung. Gehäufter Sonnenbrand kann zudem das Risiko an Hautkrebs zu erkranken erhöhen.

Was tue ich, wenn meine Haut verbrannt ist?

Wenn Sie merken, daß Sie verbrennen gehen Sie sofort aus der Sonne. Kühlen Sie die betroffenen Stellen mit  einem nassen Tuch, um den Schmerz zu lindern. Wenn Blasen entstehen, lassen Sie diese wenn möglich ganz. Ein Schmerzmittel, wie z.Bsp. Paracetamol, kann helfen. Bleiben Sie mindestens drei Tage aus der Sonne, damit sich Ihre Haut  erholen kann.

Was kann ich tun um einen Sonnenbrand zu vermeiden?

Tragen Sie UV-Schutz Kleidung!

Vor dem Sonnenbad sollte man seine Haut mit einer Sonnenmilch mit hohem Lichtschutzfaktor komplett eincremen und UV-Kleidung tragen. Die effektivste Methode ist es aber, der Sonne aus dem Weg zu gehen. Die Südländer machen es uns mit ihrer Siesta vor. Sie vermeiden die starke Bestrahlung in der Mittagssonne zwischen 12.00 und 15.00 Uhr und bleiben im Haus oder im Schatten. Achten Sie beim Einschmieren auch auf die oft vergessenen Körperteile wie Ohren, Nacken, Hände, Füsse und den Haaransatz.

Überpigmentierung in der Sonne

Was ist Überpigmentierung?

Die Hyperpigmentierung bezeichnet in der Medizin allgemein eine übermäßig starke Einlagerung von Melanin in die Haut. Betroffen sein können Teile der Haut oder die gesamte Hautfläche. Das ergebnis sind Hautflecken, die in Farbe von hellbraun bis schwarz und Form varieieren. Das Sonnenlicht hat einen starken Einfluβ auf das entstehen von Überpigmentierung.

Pigmentflecken oder Altersflecken

Altersflecken sind Pigmentstörungen der Haut. Ältere Menschen haben oft kleine, gutartige Pigmentflecken auf Händen, Gesicht und Armen. Sie werden auch als Leberflecken bezeichnet, wegen der Farbe. Sie treten oft an Körperteilen auf, die ein ganzes Leben lang der Sonne und den UV-Strahlen ausgesetzt waren, wodurch eine Überpigmentierung entsteht. Vergleichen Sie mal die Haut eines Babys mit der von älteren Menschen - dann sehen Sie den Unterschied.  Ein konsequenter UV-Schutz verhindert das erneute Auftreten von Altersflecken. 

Melasma of chloasma

Als Melasma bezeichnet man eine Pigmentstörung der Haut. Meist sieht man Melasma als dunklere Hautstellen an Stirn oder Schläfen mittelalter Frauen, viel seltener bei Männern. Wangen, Stirn, Kinn und Oberlippe sind oft betroffen. Melasma und Chloasma sind zwei unterschiedliche Namen für dunkle Flecken im Gesicht von Frauen. Die Begriffe werden heute weitgehend gleichartig benutzt.  Korrekterweise versteht man jedoch unter Melasma nur die Hormonflecken, die in der Schwangerschaft entstanden sind und von denen viele Frauen während der Schwangerschaft betroffen sind. Diese Form von Überpigmentierung wird durch (Schwangerschafts) Hormone oder der Anti-Babypille beiinflusst. Chloasma dagegen ist der weiter umfassende Begriff, der auch andere Arten der Pigmentvermehrung im Gesicht umfasst. 

Sommersprossen

Sommersprossen sind auch ein Beispiel von Überpigmentierung. Diese Pigmentierung zeigt sich deutlicher durch Sonnenlicht. Die kleinen gelblichen und bräunlichen Flecken auf der Haut werden manchmal dunkler und scheinen mehr zu werden. Sie treten besonders bei Menschen auf mit blonden und rötlichen Haaren und sehr hellem Teint.

Narben

Überpigmentierung kann auch auf Narbengewebe entstehen. Diese Haut reagiert empfindlicher auf Sonnenlicht und kann sich dadurch dunkler färben als der Rest der Haut. 

Wie kann ich mich vor Überpigmentierung schützen?

Zur Vorbeugung gegen Überpigmentierung empfiehlt sich ein konsequentes, tägliches Auftragen von Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor im Gesicht, auf Händen und Armen. Gerade bei Kindern sollten man schon früh beginnen sich vor Überpigmentierung und UV-Strahlen zu schützen. Während besonders sonniger Tage schützt UV-Kleidung oder ein UV Sonnenhut noch extra gegen die Entstehung von Überpigmentierung. 

Was kann ich gegen bestehende Überpigmentierung tun?

Tragen Sie UV-schützende Kleidung!

Die Teile der Haut, die von einer Überpigmentierung betroffen sind, sollten auch im Winter durch eine Sonnencreme mit einem Faktor von mindestens SPF30 geschützt werden. Wir empfehlen, im Sommer oder während des Urlaubes öfters den Schatten, gerade in den sonnenstarken Stunden des Tages, aufzusuchen. Die Chance auf noch mehr Überpigmentierung wird dadurch kleiner. Überpigmentierung kann (begrenzt) behandelt werden durch eine Lasertherapie und speziellen Cremes, die vom Arzt verschrieben werden.

Sonnenallergie und die Sonne

Was ist Sonnenallergie?

Eine Sonnenallergie, oder photoallergische Dermatitis, ist eine Reaktion des Immunsystems auf Sonneneinstrahlung. Dabei spielt die Intensität der Sonne keine Rolle. Einfach gesagt: Ihre Haut reagiert allergisch auf  UV-A Licht. Diese Krankheit ist auch als Lichtempfindlichkeit bekannt. Eine sekundäre Sonnenallergie kann durch die Kombination Sonnenlicht und Arzneimittelgebrauch auftreten. Lesen Sie darum immer die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt bevor Sie die Sonne geniessen. 

Wie sieht die Sonnenallergie aus?

Die der Sonne ausgesetzte Haut reagiert mit Rötung, Juckreiz, Pickel, Bläschen und/ oder Ausschlag auf Sonnenlicht. Die Haut fühlt sich trocken und schuppig an. Die Krankheit  kommt oft bei jungen Frauen vor und tritt meist im Frühjahr oder Frühsommer nach der ersten Sonnenbestrahlung auf. Im weiteren Verlauf der Saison gewöhnt sich die Haut mehr an Sonnenlicht und die Symptone twerden weniger. Sonnenallergie verschwindet meistens von selbst nach ein paar Tagen.

Welche Arzneimittel erhöhen die Chance auf Sonnenallergie?

Antibiotica: tetracycline, nalidixinezuur

Schmerzmittel: ibuprofen

Anti-Juckreizmittel: promethazine

Urintabletten: thiazidepreparaten

Herztabletten: amiodaron

Was kann ich gegen Sonnenallergie tun? Tragen Sie UV-schützende Kleidung!

Sie können nur präventiv etwas gegen eine Sonnenallergie tun: Sonnenvermeidung und Sonnenschutz. Die Meidung von Solarien, Sonnenschutzmittel gegen UV-B- und UV-A-Strahlung mit hohem Lichtschutzfaktor und das Tragen dicht gewebter UV-Kleidung. Durch die Kleidung kann Ihre Haut atmen und beschützt Sie zu 100%. Das Gesicht sollte im Schatten sein durch einen breitkrempigen Sonnenhut. 

Muttermale und die Sonne

Was sind Muttermale?

Ein Muttermal ist die allgemeine Bezeichnung für eine umschriebene, gutartige Fehlbildung der Haut oder Schleimhaut, bei der normale Zellen oder Gewebe vermehrt, vermindert oder etwas ungleichmäßig vorkommen. Ein Muttermal wird umgangssprachlich auch als Leberfleck bezeichnet. Jeder Mensch bekommt früher oder später Muttermale, manche hat man von Geburt an. Muttermale können verschiedene Formen und Ausmasse annehmen. Meistens entstehen Sie in den Kinderjahren oder in der Pupertät.

Wie entstehen Muttermale? 

Bei einem Muttermal handelt es sich um eine gutartige Ansammlung von Melanozyten (pigmentbildende Zellen der Haut). Das Pigment ist ein natürlicher Schutz gegen UV-Strahlung. An manchen Stellen auf der Haut kommen diese Pigmentzellen konzentriert vor und es entsteht ein Muttermal. Hormone können auf die Enstehung von Muttermalen Einfluss nehmen. Z.Bsp. während der Pupertät oder Schwangerschaft. Auch können Muttermale durch die Einnahme von bestimmten Medikamenten entstehen. Ein Muttermal kann auch bereits bei der Geburt vorhanden sein, sich aber erst später entwickeln. Bei solchen erworbenen Muttermalen spielen die Erbanlage und die Sonnenbestrahlung der Haut eine bedeutende Rolle in der Entstehung.

Sind Muttermale gesundheitsschädlich?

In den meisten Fällen sind Muttermale vollkommen harmlos. Sollten Sie allerdings feststellen, dass Ihr Muttermal blutet oder Form oder Farbe verändert, dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen und sich kontrollieren lassen. Manche Muttermale können sich zu einem bösartigen Muttermal entwickeln, auch Melanom genannt, welches behandelt werden muβ.

Was kann ich tun, um ein Muttermal zu verhindern?

Tragen Sie UV-Schutz Kleidung!

Sie können selbst wenig tun, um ein Muttermal zu verhindern. Allerdings ist bekannt, daβ durch UV-Strahlung mehr Muttermalen entstehen können. Schützen Sie daher Ihre Haut vor zu langen und häufigen Aufenthalten in der Sonne und/oder tragen Sie immer UV-schützende Kleidung. cremen Sie sich mit Sonnenschutzcreme an den unbedeckten Stellen ein.

Falten durch Sonne

Was sind Falten?

Falten sind Linien im Gesicht oder auf dem Körper die durch eine verminderte Elastizität der Haut entstehen. Sie entstehen mit den Jahren. Wieviel Falten sich bilden, ist teils erblich bedingt und wird durch externe Faktoren wie z.Bsp. durch Lebensstil und Umgang mit der Sonne beeinflusst. 

Was kann ich gegen Falten tun?

Tragen Sie UV-Schutz Kleidung!

Wenn die Elastizität der Haut einmal abgenommen hat, können Sie wenig gegen Faltenbildung tun. Via eines kosmetischen een cosmetische ingreep kun je rimpels bijvoorbeeld op laten vullen, indien gewenst. Rimpels kun je wel gedeeltelijk voorkomen, door altijd goed beschermd de deur uit te gaan. Bij zonnig weer betekent dat het dragen van een beschermende zonnebrandcrème en het dragen van UV kleding. Rimpels ontstaan niet alleen in het gezicht, maar kunnen ook ontstaan op de armen, bij het decolleté of op de rug. Voor kinderen geldt dat wanneer ze van jongs af aan leren zich goed te beschermen tegen de zon, ze op latere leeftijd minder last van rimpelvorming hebben.

Ihrer Faltenentstehungist teil serblich und wird durch externe  De mate van rimpelvorming is deels erfelijk bepaald en wordt beïnvloed door externe factoren zoals een bepaalde levensstijl en blootstelling van de huid aan zon. 

Wie entstehen Falten?

Wenn wir älter werden, nimmt die Elastizität der Haut ab. Das ist ein natürlicher Prozess, der aber durch bestimmte Lebensgewohnheiten z.Bsp. durch rauchen, übermässig viel Alkohol, ungesund essen und zuviel Sonnenbäder beschleunigt werden kann. Sonnenschäden an der Haut in jungen Lebensjahren kann die Ursache sein für mehr Faltenbildung im späteren Leben. Overmatige blootstelling aan zonlicht versnelt het proces van de afname van elasticiteit in de huid. Ook kunnen rimpels eerder ontstaan door hormonale invloeden of medicijngebruik.

Sind Falten schädlich?

Falten sind nicht schädlich, werden aber oft als störend und nicht schön wargenommen.

Was kann ich gegen Faltenbildung tun?

Tragen Sie UV schützende Kleidung!

Wenn bereits die Hautelastizität abgenommen hat, können Sie wenig gegen Faltenbildung tun. Durch einen kosmetischen Eingriff können Sie Ihre Falten auffüllen lassen, falls Sie das wünschen. Sie können aber den Prozess der Hautalterung verlangsamen, indem Sie Ihre Haut mit Sonnenschutzcreme und UV-Kleidung gut schützen, wenn Sie sich bei sonnigem Wetter draussen aufhalten. Falten entstehen nicht nur im Gesicht, sondern auch auf den Armen, im Dekoltee oder auf dem Rücken. Bei Kindern gilt, dass sie früh einen gesunden Umgang mit der Sonne lernen sollten. Konsequenter UV-Schutz bereits in jungen Jahren verlangsamt den Prozess der Hautalterung im späteren Alter.

Hautkrebs und die Sonne

Was ist Hautkrebs?

Die Bezeichnung Hautkrebs gilt in der Medizin als Sammelbegriff für bösartige Hauttumoren verschiedener Art. Allgemein kann bei Krebserkrankungen der Haut zwischen dem sogenannten schwarzen (auch als malignes Melanom bezeichnet) und dem hellen bzw. weißen Hautkrebs unterschieden werden. Zu letzterem zählen das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom. Den allgemein größten Risikofaktor für die Ausbildung von Hautkrebs stellt eine hohe und lange anhaltende Sonneneinstrahlung auf unausreichend geschützte Haut dar. Eines gilt aber für alle Krebsarten: Je früher sie erkannt werden, desto größer sind die Heilungschancen und desto schonender kann ggf. die Behandlung vorgenommen werden.

Wie entsteht Hautkrebs und wie erkennt man Hautkrebs?

Hautkrebs entsteht meistens durch die ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) der Sonne. Wie Zellen sich teilen und entwickeln, wird durch das Erbgut im Zellkern gesteuert. UV-Strahlung kann dieses Erbgut beschädigen. Dadurch können aus einzelnen Zellen Nachkommen entstehen, die nicht mehr aufhören, sich zu teilen - die Krebszellen. Mit jedem ausgedehnten Sonnenbad ohne entsprechenden Sonnenschutz steigern wir das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Besonders stark steigt das Krebsrisiko bei einem Sonnenbrand. Jede Form von Hautkrebs sieht anders aus und heiβt auch anders.orientieren  Anhand eines einfachen Checks, der ABC-Regel, kann man potenziell gefährliche Leberflecke und Muttermale erkennen. 

Schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom)

Der schwarze Hautkrebs entsteht aus besonderen Zellen in der Haut, den sogenannten Melanozyten. Es handelt sich hierbei um die Pigmentzellen in der Haut, also um die Zellen, die unter Sonnenbestrahlung dunkles Pigment (Melanin) bilden. Es verleiht uns die von vielen so gewünschte Hautbräune und schützt mit dem Pigment die Haut vor Schäden. Denn Melanin kann UV-Strahlung absorbieren. Allerdings geht das nur bis zu einem gewissen Grad. Werden die Schutzmöglichkeiten überschritten und wird sogar das Erbgut in den Melanozyten geschädigt, so können auch diese Zellen zu bösartigen Krebszellen mutieren. Sie können „entarten“, wie der Mediziner sagt. Die Krebszellen bilden dann weiterhin Melanin, was dem Hautkrebs ein dunkles Aussehen verleiht und die Bezeichnung „schwarzer Hautkrebs“ erklärt. Es handelt sich hierbei um die aggressivste Hautkrebsform, da sich die Krebszellen beim malignen Melanom rasch über das Blut- oder Lymph-System in andere Körperregionen ausbreiten können.

Heller Hautkrebs (Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom)

Weitaus häufiger aber als der schwarze Hautkrebs ist der helle Hautkrebs. An dieser Krebsart erkranken jedes Jahr rund 200.000 Menschen in Deutschland. Damit ist der helle Hautkrebs der häufigste bösartige Tumor beim Menschen. Trotzdem ist der helle Hautkrebs in der Öffentlichkeit kaum bekannt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass man am hellen Hautkrebs im Allgemeinen nicht unmittelbar verstirbt. Allerdings kann der Tumor in das umgebende Gewebe einwachsen und Haut, Muskeln und sogar den Knochen zerstören. Er kann zudem sehr groß werden und verstümmelnde Operationen notwendig machen. Das gilt für beide Formen des hellen Hautkrebses. Denn je nachdem, aus welchen Hautzellen der Tumor entsteht, unterscheidet man zwei verschiedene Hautkrebsformen: das mit 80 Prozent weitaus häufigere Basalzellkarzinom (oft auch Basaliom genannt) und das mit 20 Prozent seltenere Plattenepithelkarzinom.

Auch beim hellen Hautkrebs ist UV-Strahlung der wichtigste Risikofaktor.

Behandlung von Hautkrebs

Eine individuell wirkungsvolle Therapie orientiert sich vornehmlich an vorliegender Hautkrebsform sowie dem Erkrankungsstadium. Für weitere Informationen rund um das Thema Hautkrebs und Hautkrebsbehandlung nehmen Sie Kontakt mit ihrem Arzt auf.

Wie kann ich Hautkrebs vermeiden?

Tragen Sie UV-schützende Kleidung!

Schützen Sie Ihre Haut gut gegen Sonnenlicht und UV-Strahlung mit UV-Kleidung und einer guten Sonnenschutzcrème. Mit UV-Kleidung können Sie sich völlig sorglos in der Sonne bewegen und die warmen Strahlen geniessen. Gesicht und Kopfhaut (gerade bei kahlen Männern) werden am besten mit einem UV-Sonnenhut mit breiter Krempe geschützt. 

(Haut)erkrankungen und die Sonne

Man weiβ viel über Hauterkrankungen, die man durch die Sonne bekommen kann, aber man weiβ nicht soviel darüber wie man von der Sonne geniessen kann maar niet zoveel over hoe je kunt genieten van de zon mét een huidaandoening of wanneer je je in een bepaalde fase van jouw leven begeeft en bijvoorbeeld zwanger bent, medicijnen gebruikt of chemotherapie ondergaat. We hebben een overzicht gemaakt en geven tips over hoe jij met deze medische condities toch veilig kunt zonnen.

Kann ich in die Sonne mit Vitiligo?

Bei der Weißfleckenkrankheit (Vitiligo) kommt es stellenweise zu einem Verlust des braunen Hautpigments Melanin. Pigmente sorgen nicht nur für die Farbe unserer Haut, sondern schützen uns auch gegen Sonnenbrand. In der Sonnen verbrennen Vitiligoflecken daher schneller als pigmentierte Haut. Kurz ungeschützt in die Sonne ist eine natürliche Lichttherapie und tut dem allgemeinen Wohlbefinden gut.. Aber vermeiden Sie Verbrennungen und schmieren Sie sich rechtzeitig die Flecken mit einem hohen Schutzfaktor ein. Tragen Sie UV-schützende Kleidung, eine Sonnenbrille und/oder einen UV-Sonnenhut. Vitiligoflecken können durch die Sonne sehr empfindlich werden. Und wenn die Haut durch einen Sonnenbrand beschädigt wird, können noch mehr Flecken entstehen. Ärzte raten Vitiligopatienten davon ab, sich ausgiebig zu sonnen. 

Kann ich in die Sonne mit Lupus?

Lupus erythematodes (LE) ist eine Autoimmunkrankheit, die zum entzündlichen Rheuma und dort zu den "Kollagenosen" gehört. Es gibt zwei Hauptformen: Hautlupus und systemischer Lupus erythematodes (SLE). Bei einem Teil der Betroffenen ist nur die Haut beteiligt. Vom Hautlupus gibt es verschiedene Unterformen. Die häufigste Form ist der discoide LE, bei dem charakteristische scheibenförmige rötlich-schuppige Hautveränderungen auftreten. Typisch ist bei Lupus erythematodes auch die Sonnenempfindlichkeit. Sonnenlicht kann die Krankheit aktivieren. Deshalb bricht sie manchmal nach Sonnenbädern oder einem Urlaub im Süden aus. Wichtig ist es sich vor der Sonne mit hohem Lichtschutzfaktor zu schützen. Zusätzlich schützt Sonnenschutzkleidung und Hüte vor der Sonnenstrahlung. 

Kann ich als Hautkrebs-Patient oder wenn ich genesen bin in die Sonne?

Wenn Sie Krebs haben oder gehabt haben, brauchen Sie die Sonne nicht ganz zu meiden. Ursache der Erkrankung könnte sein, dass Sie sich in der Vergangenheit zu oft oder zu lange der UV-Strahlung ausgesetzt haben. Wie lange Sie in der Sonne bleiben können, hängt von Ihrem Hauttyp ab und der Sonnenstärke. Für alle Menschen gilt die Empfehlung, ein dem Hauttyp entsprechendes Sonnenschutzmittel zu benutzen, UV-Sonnenschutzkleidung, einen Hut und/oder Sonnenbrille zu tragen und sich verantwortlich zu sonnen. Auf jeden Fall sollte ein Sonnenbrand vermieden werden.

Darf ich in die Sonne mit Psoriasis?

Auch wenn sich die Sonne positiv auf psoriatische Haut auswirken kann, sollten sich Menschen mit Psoriasis vor den schädlichen Effekten von UVA- und UVB-Strahlen schützen. Das können Sie mit bequemer und nicht zu enger UV-Sonnenschutzkleidung und Sonnencreme. Es gibt Sonnenschutzprodukte, die eigens für atopische (überempfindliche) Haut entwickelt wurden. Diese Produkte führen der Haut Feuchtigkeit zu und schützen sie vor der Sonne - dies ist bei Psoriasis extrem wichtig. Entzündungen können sich durch Wärme und Sonne verschlechtern. 

Darf ich in die Sonne mit Medizin oder Antibiotika?

Einge Arzneimittel erzeugen eine Überreaktion der Haut durch Sonnenlicht. Man unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Reaktionen, nämlich der fototoxischen und der fotoallergischen. Phototoxische Reaktionen sind Hautveränderungen, die durch direkte Wechselwirkungen zwischen einer chemischen Substanz, dem UVA-Licht und körpereigenem Gewebe entstehen. Es besteht eine verstärkte Sonnenbrandneigung. Reagiert die Haut unter dem Einfluss von Sonnenlicht auf bestimmte Stoffe mit der Überreaktion von Zellen des Immunsystems, handelt es sich um eine fotoallergische Reaktion. Prinzipiell sollten Betroffene nicht allzu ausgedehnte Sonnenbäder nehmen und sich mit hohem Lichtschutzfaktor oder UV-Schutzkleidung schützen.

Arzneimittel die oft eine allergische Reaktion in der Sonne hervorrufen

Die wichtigsten Arzneimittel(gruppen) die eine sonnenallergische Reaktion hervorrufen können sind: Tetrazykline (Antibiotika), Antiarrhythmika wie Amiodaron (für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen), Mittel zur Entwässerung, die sogenannten Diuretika, wie zum Beispiel Hydrochlorothiazid oder Furosemid iuretika wie Furosemid und Chlorothiazid, entzündungshemmende Wirkstoffe wie Piroxicam und Naproxen oder Phenothiazineichtsteroidale Antiphlogistika wie Piroxicam und Naproxen oder Phenothiazine, Psoralene, kommen zum Beispiel in Zitrusfrüchten oder Nelken vor und werden in der Medizin für die Behandlung von Multipler Sklerose verwendet.

Durch den Kontakt mit solchen Stoffen und der Sonneneinstrahlung treten innerhalb kürzester Zeit Rötungen, Schwellungen und Brennen sowie Bläschenbildung auf. In schweren Fällen können auch großflächige Blasen entstehen. Wollen Sie wissen, ob Ihr Arzneimittel eine allergische Reaktion in der Sonne hervorruft, dann Fragen Sie Ihre Apotheke um Rat.

Sonnenbad nach oder während Chemo und Behandlung?

Krebspatienten sollten während oder nach einer Chemo- oder Strahlentherapie sehr vorsichtig im Umgang mit der Sonne sein, rät der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg. Prinzipiell ist ein Sonnenbad oder ein Sommerurlaub während einer Pause oder nach dem Ende der Therapie aber möglich. Bestrahlte Haut ist empfindlicher gegenüber UV-Licht, daher sollten Patienten die direkte Sonne während einer Strahlentherapie oder unmittelbar danach meiden. Ob, wann und wie lange ein Krebspatient in die Sonne darf, muss der behandelnde Arzt im Einzelfall entscheiden.

Testen Sie 6-8 Wochen nach der Chemotherapie vorsichtig aus, wie Ihre Haut auf die Sonne reagiert. Tragen Sie auf jeden Fall immer einen hohen Sonnenschutzfaktor, ob als Sonnencreme und/oder UV-Kleidung und natürlich einen Sonnenhut.

Darf ich in die Sonne, wenn ich schwanger bin?

Als Schwangere können Sie die Sonne geniessen. Seien Sie aber vorsichtiger im Umgang mit Sonnenlicht. Genauso wie für Nicht-Schwangere gilt, dass Sie sich gut gegen die Sonne schützen sollten: Benutzen Sie einen hohen Faktor für Ihre Sonnencreme, tragen Sie UV-schützende Kleidung, eine Sonnenbrille und einen Sonnenhut. Die Haut der Schwangeren ist empfindlicher. Einige Schwangerschaftshormone regen die Pigmentierung an, was dazu führt, dass Pigmentflecken im Gesicht entstehen könnten. Weil diese dunklen Stellen während der Schwangerschaft auftreten, nennt man sie auch "Mutterflecken". Wenn Sie lange in der Sonne liegen, dann laufen Sie außerdem Gefahr, dass Sie überhitzen oder dehydrieren. Beides ist nicht gut und gesund für Sie und Ihr heranwachsendes Baby.

Dürfen Baby’s in die Sonne?

Baby’s, die jünger als ein Jahr sind, dürfen nicht in die Sonne. Die Haut kann sich in diesem Alter noch nicht gut gegen Sonne und UV-Strahlen schützen und sollte deswegen überhaupt nicht der Sonne ausgesetzt werden. Ein Sonnenbrand in jungen Jahren (insbesonderer zwischen 1-5 Jahre) könnte dramatische Auswirkungen und Folgen für später haben: das Risiko an Hautkrebs zu erkranken steigt. Schmieren Sie daher Ihr Kind immer gut mit einem hohen Sonnenschutzfaktor ein und lassen Sie Ihr Kind UV-Kleidung, Sonnenbrille und einen Sonnenhut während des Spielens in der Sonne tragen. Sorgen Sie dafür, dass sich die jungen Kinder so viel wie möglich im Schatten aufhalten.


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